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Thread Autor: Steffen
Thread ID: 17
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Hier befinden sich 1 Beiträge zu diesem Thema, und wurden insgesamt 1260 angesehen.
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Kuhlmey, Daniel Vierhüfner Knobloch
Steffen
Auf den Webseiten des Heimatverein Ketzin (http://heimatvere...) findet sich auch ein Artikel über das Dorf Knoblauch. Dort wird ein Daniel Kuhlmey erwähnt. Sehr interessant es war ein Vierhüfner also ein aus heutiger Sicht "Großbauer"

Helmut Augustiniak
Knoblauch - Die Geschichte eines Dorfes, das immer mehr in Vergessenheit gerät

Hier in Ausschnitt der den für uns interessanten Teil enthält Smile

Ein neuer Kirchturmknopf für Knoblauch
Bei einer Reparatur des Kirchturmes in Knoblauch im Jahre 1817 wurden am 15. September auch der Kirchturmknopf und die dazugehörende Fahne abgenommen. Die Vergoldung an beiden hatte schon sehr gelitten und wurde deshalb vom Maurermeister Kähne aus Ketzin für 18 Taler courant neu vergoldet. Die Kirche bezahlte davon die Hälfte und die Gemeinde die andere Hälfte. Im Turmknopf selbst wurde eine kupferne Büchse aus dem Jahre 1726 mit einer Schrift und mit Münzen aus dieser Zeit gefunden. Diese Gegenstände und geschichtliche Nachrichten zum Dorfe Knoblauch mit dem Datum "22. September 1817" und der Überschrift "Unter dem Schutze Gottes des Allmächtigen werden hier am stillen ort diese Nachrichten für unsere Nachkommen aufbewahrt" wurden in die Büchse wieder neu eingelegt.

Der Turm selbst musste größtenteils umgedeckt werden. Diese Arbeiten führte der Dachdeckermeister Groth vom Dom zu Brandenburg für 167 Taler courant aus. Über den Zustand des Dorfes wurde folgender Bericht gegeben:
"Es sind jetzt in Knobloch (damalige Schreibweise des Ortsnamens) ... 19 Bauernwirtschaften, zwei Familienhäuser, das Schulhaus, zwei Hirtenhäuser, die Schmiede und das Leinenweberhaus.
Die Wirte sind namentlich folgende:

Das Schulzengut gehört Herrn Wilhelm Seefeldt. In Pacht hat dies Gut der jetzige Gerichtsschulze Herr Joh. Fried. Wilh. Henckel.
Joachim Christoph Günther, Dreihüfner.
Joh. Wilhelm Kühne, Vierhüfner, Kirchen- und Schulinspektor.
Joachim Frehlandt, Schulvorsteher.
Friedrich Börnicke, Einhüfner.
Andreas Schröder, Einhüfner.
Thomas Börnicke, Dreihüfner und Gerichtsschöppe.
Daniel Kuhlmey, Vierhüfner.
Carl Friedrich Golzow, Einhüfner.
Wilhelm Börnicke, Dreihüfner.
Christian Schmidt, Vierhüfner.
Christ. Friedrich Kate, Vierhüfner und Gerichtschöppe.
George Marzilger, Einhüfner.
Joachim Hartmann, Hufe- und Waffenschmied.
Andreas Wolff, Garnmacher."

(Hufe war ein Flächenmaß in der Landwirtschaft. In Brandenburg betrug eine Hufe 17,022 Hektar.)

Die Aufzählung dieser Namen ist deshalb interessant, weil diese Familien über Jahrhunderte in Knoblauch ansässig waren und das dörfliche Leben bis 1945 prägten. Im Dorf gab es 1817 135 Einwohner über 12 Jahre. Hatte das Dorf bis 1816 unter der Gerichtsbarkeit des königlichen Amtes Ziesar gestanden, so wurde es nun dem Domänenamt Fahrland zugeordnet.


Den ganzen Artikel gibt es hier zu lesen: http://heimatvere...lauch1.htm
 
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